Press Release / Presseaussendung: Global Nature Fund - Besuch am Bodensee: Tourismus im Einklang mit der Natur

 

Im Rahmen des von der EU geförderten „Lakesperience“ Projekts besuchen am

8. und 9. April Vertreter von Naturschutz- und Tourismusinstitutionen aus Estland, Finnland,

Litauen und Schweden die Bodenseeregion. Der Global Nature Fund begrüßt die Gäste. Ziel

des Besuchs ist es, Einblicke in die Entwicklung von nachhaltigem Tourismus am Bodensee

zu bekommen, die Zusammenarbeit in Europa zu fördern und Konflikte zwischen Natur- und

Umweltschutz und dem Tourismus zu vermeiden.

Radolfzell, 09. April 2019: „Zukünftig wird es nicht mehr darauf ankommen, dass wir überall

hinfahren können, sondern, ob es sich noch lohnt, dort anzukommen“. Dieses Zitat von

Hermann Löns aus dem Jahr 1908 ist aktueller denn je. Konflikte zwischen

Tourismusentwicklung und Naturschutz nehmen weltweit zu. Das Thema nachhaltiger

Tourismus steht deshalb im Fokus des Besuchs einer Gruppe von Tourismus- und NGOVertretern am 8. und 9 April am Bodensee. Der Global Nature Fund (GNF) organisiert das zweitätige Programm.

Die zehn Experten aus Estland, Finnland, Litauen und Schweden wollen die Tourismusangebote der Seeregion genauer unter die Lupe nehmen, sich für die

eigene Tourismus- und Regionalentwicklung inspirieren lassen und die Zusammenarbeit mit

deutschen Institutionen und Reiseveranstaltern intensivieren. Eine der teilnehmenden

Organisationen, das Peipsi Center for Transboundary Cooperation (Peipsi CTC) aus Estland,

ist seit vielen Jahren Partner des internationalen Netzwerks „Living Lakes“ und somit bereits

eng mit dessen Gründerorganisation, dem GNF, verbunden. Auch deshalb bietet sich der

Bodensee als beispielhaftes Ziel für nachhaltige touristische Entwicklungen an.

Der Bodensee als Beispiel für Nachhaltigkeit und sanften Tourismus

Neben Treffen mit lokalen Tourismusunternehmen wie der Tourismus- und Stadtmarketing

Radolfzell GmbH, dem Fahrradverleih und Tourenplaner Zweirad-Joos sowie der

ECOCAMPING e.V. besuchen die Teilnehmer interessante Zielorte wie das NABUBodenseezentrum und das angrenzende Wollmatinger Ried, die Insel Mainau und die Stadt Friedrichshafen. In Friedrichshafen gibt der Leiter des Amts für Umwelt und Naturschutz, Dr. Tillmann Stottele, Einblicke in Zahlen und Fakten zum Tourismus und Wanderwegen am nördlichen Bodenseeufer. 


Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit wird die Reise ausschließlich mit öffentlichen

Verkehrsmitteln und E-Bikes realisiert und mit einer Verpflegung aus regionaler und

ökologischer Küche abgerundet. Erkundung der Nordisch-Baltischen Seen

Im EU „Lakesperience“ Projekt kooperieren Seenorganisationen aus Finnland (Pyhäjärviund Näsijärvi See), Schweden (Åsunden, Järnlunden und Stora Rängen), Estland (Peipsi)

und Lettland (Burtnieku). Das Projekt bietet teilnehmenden Organisationen der vier

baltischen bzw. skandinavischen Ländern die Möglichkeit, sich umweltgerecht zu orientieren.

Unter der Überschrift „Nordic-Baltic Lake Trails“ werden nachhaltige und ökologische

Angebote für Touristen entwickelt. Als Zielgruppe spielen Gäste aus Deutschland eine

wichtige Rolle. 

Mehr Informationen zum Projekt: www.baltic.org/project/lakesperience/

Global Nature Fund

Der Global Nature Fund (GNF) ist eine gemeinnützige, private, unabhängige Stiftung für Umweltund Naturschutz. Der GNF wurde 1998 gegründet und hat Büros in Radolfzell, Bonn und Berlin.

Eine der zentralen Initiativen des GNF ist das Living Lakes-Netzwerk – ein globales Netzwerk von Organisationen, die sich für den Schutz von Seen und Feuchtgebieten einsetzen.

Mehr Informationen zum GNF: www.globalnature.org

Kontakt

Global Nature Fund (GNF)

Udo Gattenlöhner, Geschäftsführer

Fritz Reichle Ring 4

78315 Radolfzell

Tel.: +49 7732 9995 80

E-Mail: gattenloehner@globalnature.org

Webpage: www.globalnature.org

Baltic Institute of Finland

Jenny Uusikartano, Projektleiterin

Tel.: +358 50 308 4446

E-Mail: jenny.uusikartano@tampere.fi

Webpage: www.baltic.org