„Schnee Orange statt Blance“ in Osteuropa

Vor einer Woche hat ein Skilift aus Vorarlberg aus bisher ungeklärten Gründen (man geht derzeit von menschlichem Versagen aus) im georgischen Ferienort Gudauri die Fahrtrichtung gewechselt und unzählige Menschen bei hoher Geschwindigkeit durch die Luft geschleudert.

Doch nicht nur der Grund für die Irrfahrt des Skilifts sorgt derzeit in Georgien für Rätselraten. Neuerdings wundern sich Alpinsportler über die seltsame orange Färbung der Winterlandschaft. Neben Georgien sind auch die Ukraine, Russland, Bulgarien und  Rumänien von der ungewöhnlichen Farbpracht des Schnees betroffen.

Doch was führt zu der ungewöhnlichen Färbung des Schnees?

Meteorologe Steven Keates liefert dem "Independent" diese Erklärung: Der Staub aus der Sahara würde durch Sandstürme in die oberen Schichten der Atmosphäre aufsteigen und sich über das Mittelmeer schieben. Durch Regen oder Schnee würde "was auch immer in der Atmosphäre ist", wie es Keates beschreibt, herunterkommen, in diesem Falle Sand.

 


Neben dieser Erklärung wird auch über kasachische Sandstürme oder eine chemische Verunreinigung spekuliert.